Nützliches suchen, Schädliches meiden – beides kennen.
Was wir brauchen, um uns gesund und wohl zu fühlen, ist sehr individuell. Gene können darüber informieren, warum.
Es gibt allgemein gültige Erkenntnisse darüber, was gut für uns ist und was nicht. Und doch erfreuen sich Menschen bester Gesundheit, die „ungesund“ leben. Andere achten dagegen sehr auf sich und leiden doch unter Beschwerden. Wir sind nicht alle gleich – und um genau zu wissen, was wir brauchen, welche Ernährung uns nutzt, müssen wir erst einmal unseren Körper befragen. Damit vermeiden wir, dass wir in bester Absicht das Falsche tun. So kann etwa die Einnahme eines frei verfügbaren Eisenpräparates – beliebt besonders bei Sportlerinnen – durchaus gefährlich sein, wenn der Körper zu stark Eisen speichert. Die gute Milch, die wir wegen des Calciums gern trinken, kann bei uns Beschwerden verursachen, weil wir eine Milchzuckerunverträglichkeit haben. Solche und viele andere individuelle Eigenarten und Dispositionen kann man heute an den Genen ablesen.


