Nützliches suchen, Schädliches meiden – beides kennen.

Was wir brauchen, um uns gesund und wohl zu fühlen, ist sehr individuell. Gene können darüber informieren, warum.

Es gibt allgemein gültige Erkenntnisse darüber, was gut für uns ist und was nicht. Und doch erfreuen sich Menschen bester Gesundheit, die „ungesund“ leben. Andere achten dagegen sehr auf sich und leiden doch unter Beschwerden. Wir sind nicht alle gleich – und um genau zu wissen, was wir brauchen, welche Ernährung uns nutzt, müssen wir erst einmal unseren Körper befragen. Damit vermeiden wir, dass wir in bester Absicht das Falsche tun. So kann etwa die Einnahme eines frei verfügbaren Eisenpräparates – beliebt besonders bei Sportlerinnen – durchaus gefährlich sein, wenn der Körper zu stark Eisen speichert. Die gute Milch, die wir wegen des Calciums gern trinken, kann bei uns Beschwerden verursachen, weil wir eine Milchzuckerunverträglichkeit haben. Solche und viele andere individuelle Eigenarten und Dispositionen kann man heute an den Genen ablesen.

Beispiele für den Nutzen der Box PGS.prevention:

Vertikale Reiter

Störung im Folsäurestoffwechsel

Folsäure zählt zu den B-Vitaminen – und zu den wichtigsten essentiellen Nährstoffen.

Eine angeborene Genvariante kann für einen Mangel an Folsäure in den Zellen sorgen. Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden, Herz-, Kreislauferkrankungen und viele andere Symptome können die Folge sein.

Eine genetische Untersuchung bringt Klarheit – auf den erhöhten Bedarf kann durch Zugabe von speziellen Zubereitungsformen von Folsäure reagiert werden.

Ein Gentest bestätigt möglicherweise eine Vermutung. Danach hilft es, die Ernährung umzustellen oder das fehlende Enzym einfach gezielt zu den Mahlzeiten einzunehmen.

  1. Varianten im MTHFR-Gen sind bei gleichzeitiger Mangelernährung ein Grund für eine Unterversorgung mit Folsäure. Erhöhte Homocysteinspiegel und eine Risikozunahme für bestimmte Erkrankungen können die Folge sein.
  2. Das Wissen um diese Varianten hilft bezüglich der Ernährung oder einer Supplementierung von Folsäure die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

Laktoseintoleranz (Milchzucker- unverträglichkeit)

Jeder siebte Mensch mitteleuropäischer Herkunft verträgt als Erwachsener Milchprodukte schlecht.

Der dafür verantwortliche Enzymmangel ist in vielen Fällen genetisch bedingt.

Da es unterschiedlich starke Ausprägungen der Milchzuckerunverträglichkeit gibt und die Beschwerden nicht unmittelbar auftreten, werden Symptome wie Blähungen, Durchfall, Übelkeit und Völlegefühl oft nicht richtig zugeordnet.

Ein Gentest bestätigt möglicherweise eine Vermutung. Danach hilft es, die Ernährung umzustellen oder das fehlende Enzym einfach gezielt zu den Mahlzeiten einzunehmen.

  1. Veränderungen im LCT-Gen sind mit Laktoseintoleranz assoziiert.
  2. Genetische Diagnostik kann diese Vermutung bestätigen.
  3. Bezüglich der Ernährung oder einer Supplementierung des fehlenden Enzyms Laktase können so die richtigen Entscheidungen getroffen werden.